31. Dezember 2010 | Styles & Trends
Der Ballerina hat seinen Namen durch die Ähnlichkeit zum funktionellen Ballett-Schuh erhalten. Entwickelt wurde der Ballerina Schuh Ende des 19. Jahrhunderts in New York, zu weltweiter Bekanntheit kam er allerdings erst in den 40er Jahren. Die typischen Merkmale des Ballerina sind die flache Sohle, die abgerundete Kappe und der Abschluss kurz hinter den Zehen.
Seit der Ballerina 1949 auf dem Cover der Vogue abgebildet wurde, ist er zum Markenzeichen vieler Stars wie zum Beispiel Audrey Hepburn geworden. Der Ballerina ist ein sehr weiblicher Schuh, der oft mit verspielten Details wie kleinen Schleifen auf der Schuhkappe oder an der Ferse verziert wird. Der Ballerina hat wahlweise entweder nur eine dünne Ledersohle, in manchen Fällen aber auch einen sehr kleinen Blockabsatz. So eignet sich der Ballerina für den Auftritt am Abend und auch für einen Spaziergang im Freien.
Bis heute hat sich der Ballerina sehr gewandelt und weiter entwickelt. Je nach aktueller Schuhmode gibt es den Ballerina mit runder oder spitzer Kappe, mit oder ohne Absatz und in den verschiedensten Materialien und Farben. Momentan sehr beliebt sind beispielsweise Ballerina aus weichem Wildleder, Ballerina mit auffälligen Prints wie Leopard, Hahnentritt oder Karo oder auch Ballerina mit auffälligen Details wie Nieten, Strass-Steinen oder großen Satin-Schleifen. Auch kombinieren die Designer den Ballerina gerne mit anderen Schuhformen wie dem Peep Toe oder den Wedges.
Da der Ballerina ein flacher Schuh ist, kann er das Bein optisch nicht strecken. Generell kann der Ballerina zu Hosen mit weitem und schmalen Bein und zu Röcken oder Kleidern aller Längen getragen werden. Je nach Material und Design kann der Ballerina als Abend- und als Alltagsschuh getragen werden. Beim Ballerina-Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Ballerina fest am Fuß sitzt und aus einem möglichst weichen Material besteht. So vermeiden Sie unnötige Blasen und Druckstellen.
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