11. Januar 2011 | Styles & Trends
Der Docksider ist ein klassischer Herrenhalbschuh und wird umgangssprachlich oft als Segelschuh bezeichnet.
Der Docksider hat einen sehr lässigen Look und wird daher von Männern und inzwischen auch von Frauen vor allem als Freizeitschuh eingesetzt. Der Docksider hat einen sehr eigenen Look, der vor allem von seinem Mokassin-ähnlichen Vorderschuh und von den durch den Schuh gezogenen Lederschnürsenkeln beeinflusst wird.
Der Docksider wird aus festem Leder hergestellt und im ursprünglichen Sinn handgenäht. Am vorderen Teil des Docksiders fällt eine Ziernaht auf, die wie beim Mokassin zwei Lederteile verbindet und deswegen sehr dick und aufgeworfen aussieht. Der Docksider hat wie ein klassischer Männer-Halbschuh eine kleine Schnürung, die bei diesem Schuh klassisch aus einem dicken Leder- oder bei der modernen Version aus einem sehr dicken Nylonband besteht. Dieses Schnürband wird beim Docksider aber nicht nur für die Schnürung verwendet, sondern zu Zierzwecken auch mit der Hilfe von Ösen durch den hinteren Teil des Schuhs gezogen. Diese Zierschnürung direkt unterhalb des Knöchels ist eines der auffälligsten Merkmale des Docksiders.
Da der Docksider ein Freizeitschuh ist, hat er im Original eine sehr Profilreiche und feste Sohle. Diese ist beim Docksider entweder durchgängig oder wahlweise mit einem kleinen, breiten Absatz versehen. Die weibliche Version des Docksiders ähnelt oft mehr einem Slipper, als einem festen Halbschuh. Oft werden die klassischen Docksider-Merkmale auch für Adaptionen – beispielsweise in Form eines Ballerina – verwendet.
Da der Docksider ein sehr sportlicher Schuh ist, kombiniert Mann ihn am Besten zur lässigen Jeans oder zu einer sportlichen Freizeithose aus Stoff. Der Docksider wird in bestimmten Kreisen allerdings auch gerne als eine Art Statussymbol zum amerikanisch sportlichen Casual Style getragen.
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