20. Januar 2011 | Styles & Trends
Overknee Stiefel reichen wie ihr Name schon verrät bis genau über das Knie. Lange waren Overknee Stiefel als Accessoires für ein eher zwielichtiges Gewerbe und die Erotik-Branche verschrien.
Ihr erstes Comeback erlebten die Overkness in den 90ern durch den Hollywood-Film Pretty Woman, in dem Julia Roberts als Prostituierte die Overkness in den gehobenen Kreisen New Yorks salonfähig macht. Seit einigen Jahren sind die Overknees nun wieder bei Trendsettern beliebt und werden besonders gerne zu Skinny Jeans und Leggins getragen.
Overknees sollten Sie mit Vorsicht genießen, denn dieser Stiefel hat einen schlechten Ruf und kann nur perfekt kombiniert in’s richtige Licht gerückt werden. Die Finger lassen sollten Sie unbedingt von Overknees aus glänzendem Lack-Leder und von Overkness in knalligen Farben wie Rot oder Blau. Overkness sind generell immer aus weichen und beweglichen Materialien wie Leder gefertigt, das sie bis über das Knie reichen und die dort stattfindende Bewegung des Beins mitmachen müssen.
Auch der Absatz sollte beim Overknee nicht allzu hoch oder allzu dünn sein, denn auch das kann billig wirken. In sind daher momentan vor allem Overknees mit einem Keilabsatz und in dezenten Farben wie Schwarz, Grau oder Braun. Der Overknee an sich ist ein sehr weiblicher Schuh und kann deswegen ideal mit eher männlichen Kleidungsstücken wie der Hose kombiniert werden. Kombiniert mit Leggins oder Skinny Jeans kann der Overknee sehr lässig wirken. Daher greifen Trendsetterinnen auch gerne zu Overknee Stiefeln mit keinem oder nur einem sehr kleinen Absatz. Sehr beliebt sind bei den Designern auch Overknee Stiefel mit einem Umschlag am oberen Ende des Stiefelschaftes. Diese Umschläge werden gerne mit Fell oder auch stylishen Hinguckern wie Nieten besetzt.
Übrigens: Die Kombination von Overknee Stiefeln und kurzen Minikleidern sollten Sie unbedingt den Profis überlassen.
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